Mein Yoga

Im heutigen Hatha-Yoga vereinen sich traditionelle Atemtechniken und Asana mit neuestem medizinischen Wissen, um dem Menschen gerecht zu werden. Durch konsequentes Üben kann körperliches und geistiges Wohlbefinden erlangt werden, welches einen nachhaltigen Effekt auf die Haltung auch außerhalb der Stunde sowie auf die Bewegung im Alltag hat.

 

Viele meiner Yogakurse sind nach dem Präventionsrichtlinien zertifiziert und werden von den Krankenkassen bei regelmäßiger Teilhabe bezuschusst.


Dazu muss ein Kurs jedoch bestimmte Kriterien, wie z.B. mindestens 8 Einheiten erfüllen. Daher sind kurze Kurse mit 4/5 Einheiten, wie Adventyoga oder Yoga im Park nicht zertifiziert.

 

Und dennoch: Es ist kein Allheilmittel. Bei Zweifel ob sie üben können, halten Sie Rücksprache mit ihrem Arzt/Therapeuten oder sprechen Sie mit mir. Es soll an Grenzen heran, jedoch niemals darüber gegangen werden. Hier agiert der Yogi selbstverantwortlich und soll entsprechend behutsam zu sich sein. Anstrengung darf jedoch sein. 

 

Hatha bedeutet Gewalt oder Kraft, damit soll die Anstrengung unterstrichen werden, die notwendig ist, um das eigentliche Ziel zu erreichen, es meint jedoch auch die Kraft zu entwickeln, auf sich zu hören.

 

Das große Ziel ist das Ruhen, das Beruhigen der Gedanken. Stellt sich nach der Einheit ein Wohlbefinden ein, entfacht dies sicherlich das Feuer des Yoga, welches nie wieder erlischt.

 

 

„Ein gestörter Atem führt zu einem gestörten Bewusstsein, 

ein regelmäßiger Atem zu einem ruhigen Bewusstsein. 

Die beiden gehen Hand in Hand.

Darum legt der Yogi Wert auf einen regelmäßigen und ruhigen Atem - 

er beherrscht auf diese Weise sein Bewusstsein 

und verlängert damit sein Leben.“

Hatha-Yoga-Pradipika

 

Meine Stunden gliedern sich in Atemarbeit, einen kurzen theoretischen Teil, vorbereitende Übungen und Asana, die in Verbindung kommen. Mit entsprechendem Ausgleich und ruhendem Shavasana sowie einer Sitzmeditation beende ich die Einheit. Dabei gehe ich schrittweise vor, so dass sich Bewegungsabläufe einprägen. Zuhause soll geübt werden.

 

Gerne erteile ich Ihnen auch Einzelunterricht in meinen Räumlichkeiten.


mein weg

Entspannung geschieht vielfältig. Für den einen ist es gänzlich fremd, der andere plant Entspannung fest ins seinen Terminkalender ein. Einfach scheint es nicht zu sein. Denn die wachsende Zahl von ausgebrannten, krankhaft gestressten Menschen nimmt zu und verursacht wirtschaftliche Schäden.

 

Das Entspannen gelingt nur, wenn auch die Erkenntnis samt Sehnsucht da ist, zu entspannen. Einher geht dies mit dem Loslassen.

 

Das Loslassen, Geschehen lassen bildet die Grundlage dazu. Meist verlangt dieser Prozess eine gewisse Regelmäßigkeit, also ein Praktizieren. Jedoch scheint es auch tagesabhängig zu sein. Mal gelingt es dir, dann sei nicht zu stolz darüber, Mal gelingt es weniger, sei nicht verzweifelt. Hab vor allen Dingen Geduld mit dir. Denn im Loslassen liegt eine befreiende Kraft.

 

Mit dem „Fluss des Lebens“

 

meiner Abschlussarbeit zur Entspannungspädagogik, biete ich seit 2008 über die VHS als auch im Kloster Neresheim Entspannung an.

 

Lerne mit dem Schweigen in dir vertraut zu werden,

und wisse, dass alles in deinem Leben einen Zweck hat.

Es gibt keine Fehler, keine Zufälle: 

 

Alle Ereignisse sind Wohltaten, 

die uns zuteil werden, damit wir daraus lernen.          

Elisabeth Kübler-Ross

 

Das Konzept entwickelte sich stets weiter. In Verbindung kommt hier die sanfte Bewegung mit der ruhenden Kraft. Elemente aus dem innovative Autogenen Training, Yoga und Atemarbeit sind Handwerkszeug zum entspannen. Die vermittelten Yoga-Abläufe sind leicht zugänglich und erhalten durch Atemlenkung große Energie, so dass in der Sitzmeditation verweilt werden kann. Menschen mit Handicap können auf Hilfsmittel wie Hocker, Kissen oder Stuhl zurück greifen. Je nach Witterung wandern wir rund um Neresheim auf dem herrlichen Härtsfeld (Herzfeld ;-)) mit meditativen Elementen.

 

Seit 2018 möchte ich zusätzlich Menschen, die anderen vieles geben, ermöglichen, sich eine Auszeit zu gönnen. Als Abschlussarbeit meiner Yogalehrerausbildung  biete ich ein vor den Kassen zertifiziertes Präventionsprogramm an. "Sei gut zu dir". Dies ist meine Antwort auf den Pflegenotstand.

 

 Das eigene Wohlbefinden steht für alle Kurse im Kloster im Vordergrund. So können in der Meditation kostbare Augenblicke erlebt werden, die unvergesslich sich in unserem Innern einprägen. Dieses erlebte Gefühl kann immer und immer wieder abgerufen werden. Das verleiht dem Ganzen den Hauch von Ewigkeit.

 

Mehr Stille und in sich gekehrt ist "Ich bin". Ein neues Konzept. Dieses darf ich an meinem neuen Wirkungsort in Heiligkreuztal anbieten. Mai 2021